B-b-b-b-banq.de hat uns zu unseren Follow the white rabbit Wurzeln in Dresden fünf Fragen gestellt und wir haben uns ein paar schöne Antworten überlegt. Aber lest selbst…

Was ist „Follow The White Rabbit“ und wie kam es zu dem Namen? 

FTWR: Wir sind ein Kollektiv aus Dresden, welches sich aus DJs, Produzenten, Künstlern, Kreativen, Bastlern, Visionären, Träumern, Nachdenklichen, Verpeilten, Glücklichen und noch vielen anderen mehr zusammensetzt. Der Name kam dabei von Lewis Carrolls Erzählung „Alice im Wunderland“, in welcher Alice dem weißen Kaninchen folgt und in eine verrückte Welt gelangt, in der alles möglich ist und die es zu entdecken gilt. Ansonsten sind wir zur Zeit häufig unter „Lotenheim“ zu finden. Was allerdings hinter diesen Namen steckt, ist eine andere Geschichte.

Wie fing es an? 

FTWR: Es fing damit an, dass wir zu jung waren um auf die Dresdner Partys zu kommen. Dadurch hat sich eine riesige Erwartungshaltung aufgebaut, was wohl in dieser Feierwelt auf uns wartet. Nach dem Besuch der ersten Partys dann folgte aber die Ernüchterung. Eigentlich war vieles gar nicht so besonders, wie gedacht. Voll mit jugendlicher Selbstüberschätzung waren wir uns sicher, dass wir es natürlich besser können. Wie viel Arbeit hinter vielen Sachen steckt, war uns damals einfach noch nicht wirklich bewusst. Weil wir gern etwas anderes machen wollten als der Rest, haben wir also erst mal mit Guerilla-Ausstellungen und Open Airs in verlassenen Fabrikgeländen oder Wäldern angefangen. Recht flink haben wir, inspiriert von alten berliner Techno-Dokus, mit den ‚Daydreamings‘ unsere ersten Open Airs tagsüber gestartet. Dann kam der Winter, wir waren auf der einen Seite sehr gewachsen, mussten aber auf der anderen Seite Ordnungsgelder wegen der ganzen halblegalen Aktionen zahlen. Und woher nehmen, wenn nicht stehlen? Also haben wir angefangen, Partys auch in einem legaleren Rahmen zu machen und waren zeitweise immer wieder mit Herz und Kopf in verschiedenen Clubs und Projekten zu Hause. Inzwischen haben wir uns zu Lotenheim weiterentwickelt, einem Projekt, was deutschlandweit und international Musik, Politik und Kunst macht und einen deutlich humanistischeren Ansatz verfolgt. Aber dafür bräuchten wir wahrscheinlich mindestens nochmal fünf Fragen von euch…

Was würdet ihr gern unbedingt noch mal machen? 

FTWR: Was schön wäre, nochmal zu machen, ist eine Zwischennutzung, wie wir sie einen Sommer mit dem „Paradies der Dilettanten“ in der Dresdner Friedrichstadt hatten. Erst im Nachhinein ist uns wirklich klar geworden, welche Möglichkeiten und Freiheiten wir dort hatten. Sowas in der Richtung würden wir gern nochmal auf die Beine stellen und all unser neues Können, die ganzen neuen Erfahrungen und Ideen mit einbringen. Alles andere, wie Open Airs, Veranstaltungen, Spenden sammeln und Schangeleien aller Art machen wir ja weiterhin.

Die restlichen Fragen, Antworten und Zukunftspläne findet ihr unter:
http://banq.de/spezial.php?id=286

Danqe an alle, die uns supporten und helfen!

Beitrags- & Schlussbild: David Hoang

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